Sonografie

Sonografie

Die breite Anwendung der Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) hat in den letzten 25 Jahren zum Fortschritt in der Medizin beigetragen. Es handelt sich um ein bildgebendes Untersuchungsverfahren ohne Eingriff in den Körper. Es ist weder mit Schmerzen verbunden, noch tritt eine Strahlenbelastung auf.Das Prinzip der Untersuchung beruht darauf, dass ausgesendete Ultraschallwellen durch das Körpergewebe unterschiedlich reflektiert werden. Diese Echoimpulse werden wieder aufgefangen, elektronisch verarbeitet und auf einem Monitor als Bild dargestellt. Das dabei entstehende Bild zeigt die Umrisse und die Struktur von Organen. Auch krankhafte Veränderungen wie Geschwülste oder Formanomalien können mithilfe eines Ultraschallgeräts rechtzeitig erkannt und therapiert werden.

So läuft die Sonografie ab

Bei einer Ultraschall-Untersuchung wird der Schallkopf von außen an den Körper angelegt. Dieser sendet Ultraschallwellen, die vom Körper zurückgeworfen (reflektiert) werden. Mithilfe eines Computers werden die ermittelten Daten ausgewertet und erscheinen auf einem Bildschirm in Form von zwei- oder dreidimensionalen Bildern zahlreicher Organe.

Für die Sonografie sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig. Bei bestimmten Untersuchungen der Bauchorgane ist es sinnvoll, nüchtern zu sein, da Luft und Gase die Untersuchung erschweren. Die Ergebnisse sind sofort sichtbar und können mit Ihnen bereits während der Untersuchung besprochen werden. Die Sonografie ist vollkommen schmerzlos und hat keine Nebenwirkungen.

Anwendungsgebiete der Sonografie

Die Sonografie ist eine sehr aussagekräftige Methode, die bei zahlreichen Erkrankungen oder bei Verdacht auf eine Krankheit eingesetzt werden kann. Gründe zur Durchführung einer Ultraschall-Untersuchung in der Frauenheilkunde / Geburtshilfe sind z.B.:

  • Untersuchung der Gebärmutter (Beurteilung der Schleimhaut)
  • Untersuchung der Eierstöcke (Auschluss Zysten / Tumore)
  • Untersuchung der Nieren
  • Schwangerschaftsbegleitende Ultraschall-Untersuchungen
  • Untersuchung des Gebärmutterhalses (red. Frühgeburtlichkeit)
  • Untersuchung des Beckenbodens zur Inkontinenzabklärung


Bitte beachten Sie: Die Kosten für die Sonografie werden nicht bei allen Anwendungsgebieten von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet. Obwohl viele Einsatzmöglichkeiten medizinisch sinnvoll sind, gehören sie zu den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) und werden von der GKV nicht bezahlt.

Möchten Sie mehr über die Sonografie oder andere Individuelle Gesundheitsleistungen wissen? Sprechen Sie uns bitte an – wir informieren Sie gern und geben Antwort auf Ihre ganz persönlichen Fragen!

Kontakt

Dr. Heike Pfost Frauenärztin
Nymphenburger Str. 84
80636 München

089-3591638