Brust-Ultraschall

Brust-Ultraschall (Mammasonographie)

zum Ausschluss von Tumoren und Zysten der Brustdrüse

Die gesetzliche Krankenkasse erstattet eine Ultraschalluntersuchung der Brust nur bei tastbaren Knoten oder anderen Auffälligkeiten an der Brust, jedoch nicht als Vorsorgeuntersuchung. 

Jede 8 - 10. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs und die Erkrankungsraten steigen aufgrund der veränderten Lebensbedingnungen derzeit weiter an. Bei Früherkennung ist Brustkrebs heilbar.

Die gesetzlichen Krankenkassen  haben vor einigen Jahren ein Screening mittels Mammographie (Röntgenverfahren der Brustdrüse) zur Detektion vonvbösartigen Tumoren eingeführt. Hier werden die Versicherten zwischen 50 und 69 Jahren alle 2 Jahre aufgefordert zur Vorsorgemammographie zu gehen.

Ziel ist es kleine noch nicht tastbare Tumore zu entdecken, die in diesem Stadium oft noch eine Komplettheilung zulassen.

Vorteil der Ultraschalluntersuchung ist, dass es sich um eine schmerzfreie und strahlenfreie Untersuchung handelt. Insbesondere bei dichter Brust der jungen Frau ist die Aussagekraft der Mammographie eingeschränkt. Zysten können im Ultraschall besser beurteilt werden als in der Mammographie.

Die sofortige Beurteilung im bewegten Bild ist möglich.

Als Vorsorge ist der Brustultraschall insbesonder empfohlen bei:

  • Frauen mit dichtem Drüsenkörper
  • als strahlenfreie Alternative zur Mammographie bei jungen Frauen

Der Brustultraschall wird deshalb von der Deutschen Gesellschaft für Senologie ab dem 40 Lj. empfohlen.

Kontakt

Dr. Heike Pfost Frauenärztin
Nymphenburger Str. 84
80636 München

089-3591638